Egal was er tut, sagt, wie er reagiert, er berücksichtigt immer die Gefühle der anderen. Er hält seine Emotionen nicht zurück, doch wenn er diese äußert, missachtet er weder sich selber noch andere, denn er hat einen tiefen, gesunden Respekt vor den Gefühlen seines Gegenübers.
Er nimmt große Rücksicht auf andere und begegnet ihnen mit Achtung, haltet aber die Balance zwischen Dienen und Selbstliebe und schaut dass sein Tank immer voll ist. Denn er weiß, dass er nur dann geben kann, wenn er gut genug für sich gesorgt hat.
Impulse aus der Tierwelt

Gedicht
Angst vor Verlust der Kontrolle,
Angst vor heftigen Emotionen,
Angst vor eigener Verantwortung,
bleibst du gerne in der Opferhaltung.
Suchst Schuldige im Außen,
im Schicksal,
und findest du dort nichts,
lenkst du dich von deinem Leiden ab.
Hinschauen und Akzeptanz,
bringen diesen Zustand zur Umkehr.
Zu erkennen, dass man selber liebenswert ist,
dein Leiden ehren.
Gerade das, was du am Meisten verbergen möchtest,
braucht deine Aufmerksamkeit,
schau mit Güte darauf,
umarme dich selber.
Nun kannst du deine Emotionen frei ausdrücken,
ohne andere zu belangen,
ohne dich selber fertig zu machen,
du fängst an Herzen und Seelen anderer zu berühren.
Egal wie dein Gegenüber reagiert,
egal was er tut,
du antwortest mit einer gütigen Geisteshaltung,
mit einem vergebenden Herzen.
Denn du hast dich verwurzelt,
in dem Vertrauen der Natur gegenüber,
so ist es dir möglich in allen und jeden,
das Beste zu sehen.

Schatten – Entehrung
Angst vor Verlust der Kontrolle und den daraus resultierenden emotionalen Reaktionen, suchen wir Schuldige für unser Leiden. Da wir den ungemütlichen Zustand nicht aushalten, lenken wir uns ab und versuchen dem Zustand zu entfliehen.
Gabe – Güte
Du lässt deine Emotionen zu und verleihst ihnen auch Ausdruck, allerdings ohne, dass du da dabei andere oder dich selber missachtest. Du hast die Balance gefunden zwischen anderen Dienen und Selbstliebe zu dir selber.
Siddhi – Gnade
Dein Vertrauen in die Natur ist unerschütterlich und du kannst nun jeden mit Würde behandeln, egal wie er sich benimmt. Du begegnest ihnen mit einer gütigen Geisteshaltung und schenkst ihnen dein vergebendes Herz.
