Gene Key No. 25

Voller Mut geht der Höhlenforscher in die tiefsten Tiefe unserer Erde (seines Körpers) hinein. Er spürt seine Ängstlichkeit, hat aber erkannt, dass dies nur Prozesse sind, die keine Entscheidungsgewalt übernehmen müssen. Die Angst ist da, damit er vorsichtig und umsichtig handelt, dennoch bleibt sein Herz und damit seine Intuition der Lenker seines Weges.

Er ist sich sicher, dass vieles möglich ist und versucht immer wieder die Grenzen zu überschreiten. Optimistisch und zuversichtlich geht er Herausforderungen an. Jedes Hindernis nimmt er an und akzeptiert es. Er lässt alle Gefühle und alle Reaktionen da sein. Er weiß, dass er nicht alle davon mögen muss. Er setzt auch seine Meisel und seinen physischen Körper ein, denn dadurch kann er besser mit seinen Gefühlen umgehen. Sein Herz bleibt offen oder er öffnet es immer und immer wieder. Er gibt nicht auf und fasst wieder Vertrauen und Hoffnung. Zu guter Letzt kann er manche Pläne, Ideen, Ängste und Schatten einach loslassen und sucht sich einen neuen Weg.

Er gräbt sich vorwärts, Schritt für Schritt. Mit vielen Pausen achtet er dabei auch auf sich, hat Zeit für Kontemplation und genießt die Schönheit jedes einzelnen Momentes, denn er ist sich seiner Sterblichkeit in jedem Moment bewusst.

Impulse aus dem Tierreich

Erkennen, akzeptieren & umarmen

Früh spüren wir die Einengung,
die uns lange begleiten wird.
Schon im Bauch der Mutter,
übernehmen wir einengende Atemmuster.

Auch die sakrale Wunde,
unserer Vorfahren,
sind in uns angelegt,
und lassen uns nach den heiligen Gral suchen.

Durch Gesetzte, Grenzen, Zäune,
durch Geld, Zeit und unseren Verstand,
lassen wir die Einengung,
unser Leben bestimmen.

Wir halten an Objekten,
und Personen fest,
engen sie ein,
und machen sie zu unseren Begierden.

Der Weg aus der Einengung startet,
wenn wir erkennen,
dass wir im Gefängnis sitzen,
und mit Mut unseren Schatten anschauen.

Wir graben in den tiefsten Tiefen unseres Leidens,
schauen uns unsere Ängste und Wunden an,
erlauben ihnen da zu sein,
akzeptieren und umarmen sie.

Kontempliere, renne, springe,
erschaffe etwas mit Händen,
öffne dein Herz, wieder und wiederm
und lasse dann alles los.

Plötzlich scheint wieder,
alles möglich zu sein.
Wir erkennen die Schönheit des Momentes.
Erfahren unsere optimistische Natur.

Dieser Prozess kann durch nichts beschleunigt werden.
Keine Technik, keine Methode,
bringt dich dorthin,
auch wenn sie der Start für diese Reise sind.

Je mehr du dich und deine Umwelt akzeptierst,
umso mehr Liebe entfacht in dir.
Viele, viele Schichten durchwanderst du so,
erkennen, akzeptieren, umarmen und auflodern der Liebe.

Du hast ihn entdeckt,
den heiligen Gral,
deine ursprüngliche Natur,
die stets in dir zugegen war.

Schatten – Einengung

Schon im Bauch übernehmen wir die einengende Atmung unserer Mutter und die sakralen Wunden unserer Vorfahren. Wir setzen diese Einengung fort durch Gesetzte, Grenzen, Zäune, Ausweise, Geld, Zeit und Verstand. Im Schatten sind wir unwillig oder unfähig in den Tiefen nach unseren sakralen Wunden zu suchen.

Gabe – Annahme

Der erste Schritt ist das Erkennen, dass die Einengung zu unseren physischen Körper gehört. Mit Mut unsere Schatten und Ängste anzuschauen und durch erlauben, akzeptieren und umarmen dieser, erkennen wir dass sie nur chemische Prozesse sind und können sie annehmen.

Siddhi – universelle Liebe

Wir erkennen nicht mehr nur unsere eigenen Schatten und Leidensaspekte an und übernehmen die Verantwortung dafür, sondern wir nehmen die kollektive sakrale Wunde ganz zu uns. Wir öffnen unser Herz dafür und tauchen ein in die individuelle Liebe, die alles zusammen hält.

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