Zeit für mich, Familie, Projekte –
So viele Dinge, die mir Spaß machen,
die ich versuche am Leben zu erhalten,
versuche zeitgleich jedem gerecht zu werden.
Merke wie ich mehr und mehr ins Strudeln komme,
meine Mitte verliere.
Heute wurde mir ein Bild zugetragen,
Ein Bild eines Jongleurs,
zwei Bälle, in der Hand,
viele in der Luft.
Das volle Vertrauen,
dass sie ihrer angedachten Flugbahn folgen,
Losgelassen, um zu Wachsen,
um Erfahrungen zu machen,
um in ihrer Mitte kreisend zu ruhen,
kehren sie zurück zu mir oder zur Mutter Erde.
Dem Raum mein Projekt anzuvertrauen,
loslassen, Kontrolle abgeben,
wissen, dass es wieder einen Zeitpunkt geben wird,
um daran weiter zu arbeiten.
Ihm dann meine volle Präsenz zu schenken.
Vertrauen dass die Bälle die mir dienen,
wieder zurückkehren.
Die Bälle, die runterfallen,
vielleicht etwas zu schwierig für mich,
sind nicht weg.
Ich kann sie jederzeit nochmals aufheben,
einen neuen Versuch starten.
Ich habe nur begrenzte Ressourcen,
aber so viel Ideen und Projekte.
Ich weiß nun, ich darf sie loslassen und vertrauen,
darf denen, die ich grade in der Hand habe,
meine volle Zuwendung schenken,
darf sie in die richtige Flugbahn bringen.
Darf vertrauen, dass alle anderen,
durch meine vorherige Präsenz,
ihre Bahnen ziehen.
Ich jongliert mein Leben.
