Schwere füllt heut meinen Körper.
Schwere und eine Art Traurigkeit.
Die erhofften Tränen,
wollen sich noch nicht einstellen.
Ich weiß das Universum möchte mir etwas zeigen,
möchte mir was mitteilen,
nur kann ich es noch nicht erkennen.
Und während ich sie dasitze,
mir die Luft zum Atmen wegbleibt,
versuche ich einfach zu sein und zu fühlen.
Versuche, meinen Verstand loszulassen,
versuche zu akzeptieren, dass ich grad nichts weiß.
Nicht weiß, was los ist,
nicht weiß, wie ich da rauskomme,
nicht weiß, was das Leben mir erzählen möchte,
nicht weiß, was der Auslöser war bzw. ist.
Ich sitze hier und atme.
Bin einfach mitten in diesem emotionalen Sturm.
Gefangen und doch so frei, wie selten zuvor.
Wissend, dass ich nichts weiß,
außer dass ich geborgen bin.
Und die Kraft habe, mich selbst zu halten.
Langsam.
Sehr langsam,
löst sich der Schleier.
Eine unglaubliche Leichtigkeit stellt sich ein.
Bin immer noch unwissend,
aber voller Vertrauen und Zuversicht.
