Gene Key No. 15

Die wilde Frau lebt in absoluter Einheit mit der Natur und ihrem Rhythmus. Sie achtet jedes Lebewesen, beobachtest sie und genießt, die immer wiederkehrenden Erlebnisse der Natur. Sie besitzt einen inneren Barometer, der es ihr ermöglicht, mit der Erde mitzuschwingen.

Dabei zieht sie, wie ein Magnet, alles an, was ihr dienlich ist. Sie vertraut, dem kosmischen Plan, lebt, in kindlicher Freude und genießt ihr einfaches, eintöniges Leben – welches viel mehr Abwechslung bietet, als jedes Abenteuer, im Außen.

Impulse aus dem Tierreich

Die Vereinigung

Das stand ich, war gelangweilt,
getrieben und abgelenkt von meinem Leben.
Ich arbeitete, hastete, machte,
aber genoss ich?
Nutze hunderte Hilfsmittel,
aber erschuf ich?
Versuchte mir Abenteuer zu erschaffem,
aber lebte ich?

Wo war dieses kleine Mädchen,
das lief, sang, die Biene beobachtete,
glücklich war, in der Erde grub,
im Gras die Wolken beobachtete.
Wo war dieses wilde kleine Mädchen?

Eines Tages fand ich sie.
Ich fand sie in der Entschleunigung,
fand sie in den alltäglichen,
sich wiederholenden Arbeiten,
fand sie in der Natur,
eins mit Mutter Gaia.

Sie beflügelt jeden, mit ihrer Gabe,
männliche, wie weibliche Seelen,
Sie liebt jedes Lebewesen.
Sie achtet sie, sie nährt sie, sie beobachtet sie.
Niemand ist wichtiger oder unwichtiger.
Jeder und jedes hat seinen Stellenwert.

Du, wilde Frau, in mir,
bist mein Barometer,
mit dem du mich, mit der Erde verbindest.
Du bringst mich dazu,
im Gleichklang mit Mutter Gaia zu schwingen.

Langsamer, mehr bei mir, achtsamer,
beobachte ich meine Umgebung,
die Natur um mich und lasse mich in ihren Rhythmus fallen.
Ich werde ruhiger, lerne,
diesen gleichbleibenden Rhythmus der Natur zu lieben.
Ich merke, dass ich keine großen Abenteuer brauche.
Ich lerne, die Einfachheit meines Alltags zu lieben.

Und siehe da, wo früher die Eintönigkeit,
mich fast verrückt gemacht hat,
schenkt sie mir nun, eine Verbindung zur Erde.
Vertraue ich weiter, so werde ich innerlich erblühen.
Denn in mir drinnen, da gibt es,
so was wie einen Lebensbaum.

Und sobald ich mit der Erde mitschwinge,
wachsen in mir Knospen.
Je mehr ich bei mir ankomme,
je mehr ich mir und dem Kosmos vertraue,
je authentischer ich werde,
je mehr ich andere so sein lassen kann, wie sie sind,
umso praller werden sie.

Und irgendwann, kommt der Tag,
wo andere uns sehen und wissen.
Sie sehen und wissen,
ich bin erblüht.

Schatten – Eintönigkeit

Du erlebst den Alltag, als immer wiederkehrendes Ereignis und hast Angst, durch diese Eintönigkeit im Leben stecken zu bleiben.

Gabe – Magnetismus

Indem du lernst langsamer zu werden, mit dem Rhythmus der Erde mitzuschwingen, lernst du den Alltag zu schätzen – du wirst Eins mit Mutter Gaia.

Siddhi – Blüte

Wenn deine Knospe zur Blüte aufbricht, ist dies für das komplette Umfeld zu erkennen. Du kannst diesen Prozess jedoch weder beschleunigen noch vorhersagen, wann dies geschehen wird.

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