Regelmäßige Pausen und Rituale zieren das Leben des Vipassana-Yogi. Er weiß, wie wichtig es für ihn ist, immer wieder im Jetzt anzukommen, sich in der Achtsamkeit zu verankern, am Lagerfeuer mit Freunden, Geschichten, Mystik und Lieder zu erzählen. Gemeinsam trinken, gemeinsam Essen und über die Magie zu reden.
Dabei ist ihm bewusst, dass der Fokus auf den positiven Geschichten liegen soll, denn das Opferdasein hat er fast überwunden. Er vertraut nun auf seinen Genius, auf Meditation und Gebete und weiß, dass etwas viel größeres, als er selber, durch seine Augen schaut, durch seinen Verstand denkt und durch seine Handlung handelt. Denn er erinnert sich nun, ans Einssein.
Frei ist er noch nicht ganz, doch er kann sofort im Moment erkennen, wenn er wieder einmal reagiert, anstatt zu antworten. Seine Selbstwahrnehmung und Selbsterinnerung sind erblüht und wachsen immer weiter. Er merkt, welcher Pfad ihn, in die Freiheit führt bzw was ihn zurück hält. Seine Worte, Taten und Gedanken sind ruhiger geworden. Er ist ruhiger geworden. Er lebt nun im Jetzt.
Impulse aus dem Tierreich

Vergessen, nur nicht fühlen
Im Tiefschlaf gefangen,
die Vergangenheit weggesperrt,
abgetrennt, vergessen, stumm,
bleibt die Vergangenheit vor dir versteckt.
Ja nicht fühlen, ja nicht erinnern,
nicht aus dem Leben lernen,
hinter Arbeit verschanzen,
durch falsche Disziplin im Opfermodus bleiben.
Fühlst dich dauernd alleine,
hast Probleme in Beziehungen zu bleiben,
triggerst dein Gegenüber,
hastest durchs Leben.
Doch dann kommt die Achtsamkeit,
du machst Pausen,
Rituale kommen in dein Leben,
vielleicht regelmäßige Teezeremonien.
So langsam wachst du auf,
aus deinem Dämmerschlaf.
Deine Reaktionen werden dir bewusster,
deine Gedanken und Taten klarer.
Noch bist du nicht frei,
doch deine Muster werden schwächer,
du erwischt dich im Drama,
wenn du wieder vergessen hast.
Die Erinnerung kommt zurück,
die Erinnerung an das Einst.
Lernst Musik, Geschichten und Mystik lieben,
zelebrierst es in der Gemeinschaft.
Die Qualität der Achtsamkeit,
steigt in dir empor.
Die Meditation, dein Genius,
bestimmen nun dein Leben.
So heißt es für dich,
Pause machen,
Atmen, Lächeln,
Tee trinken.
Lernst zu unterscheiden,
was dich einst gefangen hielt,
und was dich nun befreit.
Deine Selbstwahrnehmung dämmert herauf.
Deinem eigenen Drehbuch folgen,
dem Leben vertrauen,
wissen, dass es keine Gurus für dich gibt,
deinen Weg ohne Kompromisse gehen.
Du möchtest was Einzigartiges hinterlassen,
fürs Kollektiv.
Nichts hält dich zurück,
denn du bist angekommen, in der wahren Stille.

Schatten – Vergessen
Er hält dich im Tiefschlaf gefangen und verschließt die Vergangenheit vor dir. Bloß nicht erinnern, an all das Leiden und die Schmerzen und so bleibt dir versagt, aus den Fehlern des Lebens zu lernen.
Gabe – Achtsamkeit
Die Qualität der Achtsamkeit steigt in dir herauf. Du fängst an Pausen zu machen, kleine Rituale einzubauen und diese zu zelebrieren. Du erwischt dich immer öfter im Drama und kannst deine Reaktionen stoppen. Dadurch wirst du deiner Selbst immer bewusster und kommst Stück für Stück mehr in die Freiheit .
Siddhi – Offenbarung
Du fängst an deinem inneren Drehbuch zu vertrauen, ja verliebst dich sogar darin und gehst deinen Weg, abseits von Gurus. Nichts kann dich mehr aufhalten, denn du möchtest etwas Einzigartiges im Kollektiv hinterlassen. Je höher du schwingst umso weniger hast du zu sagen und kommst an, in der wahren Stille.
