Gene Key No. 59

Er arbeitet tief in seinem eigenen Körper, an seinen Traumatas. Wie in einem Bergwerk, ist es dort manchmal einsam, dunkel und ungemütlich. Dennoch weiß er genau, dass nur dort seine Schätze zu finden sind.

Er ist mutig, nimmt seine Aufgaben an, auch wenn die meisten Traumas, nicht mal von ihm direkt erlebt wurden, sondern von seinen Vorfahren. Er projiziert seine Ängste und Sorgen, nicht mehr auf andere, sondern arbeitet sich Schritt für Schritt durch. Er meistert Chaos, Umbrüche und Krisen – immer seinen großen Schatz vor Augen – die bedingungslose Liebe.

Er öffnet sein Herz mehr und mehr, vertraut darauf, dass die Beziehungen in denen er momentan verstrickt ist, genau das sind, was ihm dient. Er hört anderen zu, tief durch sein Herzen. Durch seine Arbeit, im Bergwerk seines eigenen Körpers, durchs Abschürfen seiner alten Wundkrusten und Pflegen seiner Narben, bleibt sein Herz offen und es ist nicht mehr möglich, ihn zu triggern. Er ist frei. Er hat die bedingungslose Liebe gefunden.

Impulse aus dem Tierrech

Unser inneres Bergwerk

Ein tiefes Misstrauen,
begleitet diesen Key.
Die Angst vor zu nahen Beziehungen,
zu viel von sich Preis zu geben.

So ist man sich selber,
und dem anderen gegenüber unehrlich.
Wir lügen, bewusst und unbewusst,
machen andere Verantwortlich für unser Tun.

Wir suchen im Außen nach Auflösung unserer Traumen,
starten die Flucht, spielen Verstecken mit ihnen.
Dabei müssten wir ihnen nur ins Auge sehen,
sie annehmen und sie würden sich verwandeln.

Die innere Arbeit ermöglich uns Transformation.
Von Trauma, zur Liebe,
vom Schmerz, zum Geschenk,
von Angst, zur Akzeptanz.

Wir dürfen erkennen,
dass unsere Beziehungen im Moment,
genau die sind, die uns gerade dienen,
uns wachsen lassen.

Wir dürfen uns selber wieder kennenlernen,
unserem Herzen vertrauen.
So gelingt es ehrlich,
zu sich und anderen zu sein.

Durch diese innere Arbeit,
transformieren sich nicht nur Schatten in Gaben,
sondern wir erkennen und wissen,
wir brauchen keine Anderen – sondern lediglich uns.

Wir dürfen wieder lernen zu atmen,
sanftmütig zu uns zu sein,
mitfühlend und geduldig,
diesen Pfad folgen.

Die Traumen, nicht mehr als unsere Schuld anzusehen,
sie auf andere zu projizieren,
sondern ehrlich zu unserer eigenen Arbeit zu machen,
und uns immer wieder folgendes klarmachen:

Wir sind Menschen,
wir dürfen Fehler machen,
uns selber verzeihen und
den Weg mutig weitergehen.

Genau hier, wohnt die bedingungslose Liebe.
Wenn wir erkennen, dass wir genügen,
keinen anderen brauchen,
ihn jedoch gerne an unsrer Seite haben.

Wenn wir diesen Platz finden,
finden wir die wahre Intimität.
Niemand triggert uns mehr,
unser Herz verschließt sich nicht mehr.

Dieser Key wandelt sich im Moment,
und dieser Wandel bringt ein höheres Bewusstsein.
Uns werden unsre Traumen bewusster,
sie steigen aus den Nebeln auf.

Es könnte chaotisch werden,
große Umbrüche und Krisen hervor kommen,
schmerzhaft noch einmal alles ansehen,
transfromieren und annehmen.

Danach wartet eine neue Gesellschaft,
eine neue Art des Zusammenseins auf uns.
Eine neue Form von Partnerschaft und Liebe,
etwas Grenzsprengendes, Wunderschönes.

Schatten – Unehrlichkeit

Ein tiefes Misstrauen gegenüber anderen, lässt uns unehrlich mit uns selber und zu unseren Mitmenschen sein. Wir lügen und projizieren unsere Traumas auf andere, machen sie sogar dafür verantwortlich.

Gabe – Intimität

Indem wir die Traumas als unsere Arbeit anerkennen, sie umarmen und transformieren, öffnen wir unser Herz. Wir brauchen niemanden anderen mehr, als uns selber und so kann die bedingungslose Liebe eine neue Art von Partnerschaft hochkommen lassen.

Siddhi – Transparenz

Die Transparenz wird alle Grenzen niederreißen und eine völlig neue Art der Partnerschaft hervorkommen lassen.

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