Gene Key No. 20

Ausgestiegen aus dem gehetzten Leben seiner Mitmenschen, zieht der Tramper seine Wege. Fließt mal hierhin, mal dorthin, im vollen Vertrauen, dass das Leben ihn lenken wird. Er ist offen gegenüber anderen Meinungen und Kulturen, immer interessiert an neuen Perspektiven, geht mit Kritik und Feedback zu seinen Entscheidungen und seinem Lebensstil, gelassen um.

Er hat volles Vertrauen in das Leben, gibt sich dem Leben hin und wartet Geduldig auf die nächste Gelegenheit, seine Reise fortzusetzen. Er akzeptiert jegliche Herausforderungen, denn er weiß, dass das Leben seine eigenen Pläne und Rhythmen hat. Seine Entscheidungen trifft nicht mehr sein Verstand, sondern sein Herz – seine Intuition. Er hat die Fähigkeit erlernt, seinen Verstand lediglich zu beobachten, nicht sein Opfer zu werden.

Sorgen machen gehört der Vergangenheit an. Leichtigkeit ist das neue Lebensgefühl was sich in ihm breit gemacht hat. Die Dinge kontrollieren zu wollen, liegt ihm fern. Mit einer göttlichen Faulheit, genießt er sein Leben, erfährt Momente der völligen Präsenz, verweilt an Orten, bis es ihn weiterzieht.

Impulse aus der Tierreich

Erkenne die Präsenz in allem

Am Rand des Lebens festklebend,
trauen wir uns nicht zu springen,
in den Fluss, der uns fließend,
mittragen würde.

Wir erliegen unserem Verstand,
schenken ihm den Platz am Steuer,
lassen ihn Kubeln und Lenken,
während wir am Rücksitz sitzen.

Dauernd in Gedanken an Dingen,
die waren, an Dingen,
die kommen, und übersehen,
die wunderbare Landschaft des Jetzt.

So rauscht das Leben an uns vorbei,
wir sind beschäftigt, aktiv,
in blinden Aktionismus,
und Komplexität gefangen.

Würden wir dem Verstand,
wieder auf die Rückbank setzen,
und unser Herz, unsere Intuition lenken lassen,
so würde sich eine Ruhe bereit machen.

Eine Ruhe, eine Akzeptanz,
eine Leichtigkeit und die Gewissheit,
das Leben hat seine eigenen Pläne,
wir dürfen uns treiben lassen.

Vertrauen, Geduld und Hingabe,
wären unsere neuen Leitwörter,
Entscheidungen steigen aus uns empor,
der Drang zu kontrollieren wird kleiner.

Dein neuer Leitsatz:
Ich lasse alles auf mich zukommen,
ich renne nicht mehr hinterher,
ich genieße, mit göttlicher Faulheit, mein Leben.

Du hast die Kunst kultiviert,
zu kontemplieren und präsent zu sein.
Deine Liebe zu den einfachsten Dinge,
ist immens – denn Präsenz ist in allem und immer da.

Schatten – Oberflächlichkeit

Wir leben in einer, vom Verstand fabrizierten, Scheinwelt, welche uns nonstop aus dem gegenwärtigen Moment holt, in blinden Aktionismus verfallen lässt und das ständige Gefühl der Sorge hält Einzug.

Gabe – Selbstsicherheit

Wir leben in Vertrauen, Geduld und dem Wissen, dass das Leben seine eigenen Pläne und Rhythmen hat und sind so fähig los zu lassen.

Siddhi – Präsenz

Wir haben die Kunst erlernt Präsenz zu kultivieren, indem jedes noch so kleine Detail der Natur, wichtiger wird als jede große Errrungschaft der Menschheit

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