Sie vertraut auf ihren eigenen Weg, lässt sich von den Lehren großer Meister inspirieren aber hört bei jedem Schritt gut auf ihr Inneres. Sie weiß, dass es keine falschen Entscheidungen gibt und sich der Pfad der Mystik mit jeden Schritt neu ausjustiert und so kann sie sich der Erkundung frei hingeben und sich, von ihrer Lebenskraft leiten lassen.
Sie räumt in ihrem Leben auf, macht Platz für Pause, Liebe und Stille. Lässt Einfachheit einziehen, Platz zum Atmen im Inneren, Freiräume im Äußeren. Sie entschleunigt ihr Leben, lernt zu driften, lebt im Jetzt, macht Musik und bewegt sich gerne. Fragen kann sie einfach stehen lassen, ohne zwanghaft jedes Problem lösen zu müssen.
Dadurch entwickelt sie die Fähigkeit praktisch zu denken, hat einfache Lösungen und Ideen. Geht verspielt und humorvoll an Fragen heran, beobachtet Dinge, bis die Lösung von selber in den Kopf purzelt.
Anstatt das Anhäufen von Dingen, Meinungen und Bildung, widmet sie sich vermehrt dem Schönen. Genießt den Sonnenuntergang, die Blumen, die Natur, das Zusammensein mit ihren Liebsten. Sie arbeitet auch gerne mit ihren Händen, erschafft Kunstwerke, kocht, gärtnert, putzt, schneidert, kultiviert ihr Gemüse und andere lebenspraktische Fertigkeiten.
Impulse aus dem Tierreich

Keep it simple
Aus der Angst heraus,
fangen wir an zu kontrollieren,
verhaspeln uns im Verteidigen,
misstrauen dem Gegenüber.
Wir halten fest,
wir häufen an,
Gegenstände, Meinungen,
Glaubensätze, Ängste und Bildung.
In der Hoffnung auf Sicherheit,
bauen wir stattdessen ein Labyrinth.
Den Weg hinaus,
ermöglicht uns eine einfache Frage.
Macht dieser Schritt mein Leben einfacher,
oder komplexer?
Brauche ich das? Nutze ich das?
Macht es mich glücklicher?
So entwirren wir Schritt für Schritt,
die Komplexität.
Schaffen Raum zum Atmen,
zum Sein.
Schaffen Freiräume im Außen,
Verlangsamen unser Tempo,
können Fragen stehen lassen,
raus aus der Sucht nach Lösungen.
Je näher wir der Quintessenz des Lebens kommen,
umso mehr arbeiten wir wieder mit unseren Händen,
finden praktikable Lösungen,
gehen mit Spiel und Humor an die Sachen heran.
Wir kochen, putzen, gärtnern,
ziehen unser eigenes Gemüse heran,
fangen wieder an Dinge selber herzustellen,
schmücken unsre Räume mit eigen kreierten Kunstwerken.
Wir lassen uns inspiereren von großen Meistern,
gehen dennoch losgelöst unsren Weg entlang.
Wir reduzieren die Soße unseres Lebens,
bis Stille, Liebe und Lücken den Großteil ausmachen.

Schatten – Komplexität
Wir häufen Dinge, Meinungen, Glaubenssätze, Ängste und Bildung an um unser Leben und Umfeld zu kontrollieren. Wir hasten und rennen von einem zum Nächsten und verlernen uns selber zuzuhöre.
Gabe – Einfachheit
Wir misten aus – innen und außen. Es gibt kein Mischmasch mehr, dafür Freiflächen, Raum, Zeit zum Atmen und Sein.
Siddhi – Quintessenz
Wir filtern die Quintessenz heraus – Pausen, Stille und Liebe hält Einzug. Wir haben den Weg des Suchens und sehnens verlassen und gehen unseren Lebenspfad in völliger Hingaben, im Vertrauen zu uns selber, sowie im Wissen, dass sich der Pfad mit jeden Schritt neu ausjustiert.
