Gene Key No. 30

Als Stand-up Comedian stehst du auf der Bühne des Lebens und nimmst alle Szenenwechsel und Interaktionen mit dem Publikum auf, um dich neu auszurichten. Du gibst die Kontrolle völlig ab und bist bereit wie eine Marionette auf die Gegebenheiten zu antworten.

Es ist für dich ein Spiel und mit einer gehörigen Portion Humor und Leichtigkeit, nimmst du deine Hilflosigkeit an. Du vertraust darauf, dass du jederzeit eine passende Antwort geben kannst und so das Spiel sich weiter vorwärtsbewegt ohne dass es an Reiz und Spaß verliert.

Du hast Freude an dem Paradaxon gefunden, dass deine Wünsche und Begierden, niemals gehen. Nicht wenn du dich ihnen völlig zuwendest, auch nicht wenn du sie aus deinem Leben rausdrängst. Der einzigste Weg mit Leichtigkeit durch dieses menschliche Labyrinth zu wandeln ist es, dein Verlangen genau zu kennen und dann von Situation zu Situation neu zu überlegen ob du die Wünsche hereinlässt oder sie weiterziehen dürfen.

Impulse aus der Tierwelt

Das Leben – ein Spiel

Dein Hunger ist groß,
deine Sehnsucht Ganz zu sein,
versuchst du zu erfüllen,
indem du eintauchst in das materielle Wollen.

Zuerst gibst du den meisten Wünschen nach,
dann glaubst du, du findest den Ausgang,
indem du sie verweigerst,
doch sie gehören zu uns dazu.

Wir Menschen brauchen das Verlangen,
um uns zu entwickeln,
um vorwärts zu kommen,
auf kollektiver Ebene.

Doch ist der Hunger gestillt,
durch Reichtum, Ruhm,
Liebe oder Spiritualität,
fühlst du sie bald wieder – die Leere.

Irgendwann gehst du einfach direkt hindurch.
Erkennst dein Verlangen,
erkennst die Wünsche,
lässt sie rein oder gehen.

Du nimmst es nicht mehr so ernst.
Du siehst es als Spiel.
Du vertraust und ergibst dich.
„Mach mit mir, liebes Universum, was du möchtest.“

Nun musst du nicht mehr auf Wünsche reagieren.
Sie sind da, sie gehören dazu.
Leichtigkeit, Humor und Lockerheit,
gesellen sich zu deinem Leben.

Du lachst über dich selber,
über deine menschlichen Schwächen,
du wirst hilflos,
zeitgleich stark.

Dein Schicksal veränderst du dadurch nicht,
lediglich die Sichtweise auf die Dinge.
Denn du siehst nun in jeden Gegenüber,
einen verkleideten Gott – ein Lernfeld für dich.

Schatten – Begierde

Dein Hunger nach Reichtum, Ruhm, Liebe, spirituelle Erleuchtung oder Materiellen leitet dich an Fehler zu machen, sodass wir als Kollektiv dazulernen. Doch sobald du es erhalten hast, fühlst du dich wieder gleich leer wie davor.

Gabe – Leichtigkeit

Du hast erkennt, dass du weder durch Verzicht, noch durch Exzess deine Begierde besiegen kannst und so nimmst du sie als Teil deines Lebens an. Siehst deine Wünsche als Gäste die kommen und gehen. Manche lässt du herein, andere dürfen weiter ziehen. Du nimmst alles mit Humor und einem gewissen Maß an Leichtigkeit.

Siddhi – Verzückung

Der kleinste Funke reicht aus, um dich in eine Ekstase zu bringen, denn du hast dich schlussendlich völlig dem Feuer des göttlichen Verlangens hingegeben und aufgelöst.

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