Der Guide möchte meist tief in seinem Inneren, gar kein Führer sein. Doch sein Dharma hat diesen Weg, diese Anziehungskraft, schon lange vor seinem Erwachsen werden, bestimmt. Er weiß intuitiv alles über Trends und ist ein wahrer Meister seiner Sprache und Kreativität. Dadurch besitzt er eine großen Einfluss über große Gruppen von Menschen.
Er hat sich losgelöst von der Angst, was andere über ihn denken könnten. Sein Ziel ist es anderen zu helfen und er ist dabei, ganz in seinem Herzen angekommen. Für ihn gibt es kein individuellen Erfolg mehr, sondern Erfolg gilt für ihn nur, wenn es Kollektiv in Erscheinung tritt.
Dabei fällt auch der Guide immer wieder hin. Was ihn aber so besonders macht ist, dass er immer wieder aufsteht und sein Herz immer wieder öffnet. Er vertraut seinem Wert und achtet die Vergangenheit, die Traditionen seines Volkes und seine Ahnen.
Impulse aus dem Tierreich

Vom Drama zum Dharma
Arrogant, verliebt in seine eigenen Wort,
glaubt der Mensch,
dass er das Leben kontrollieren kann,
dass er andere manipulieren kann,
dass er selber Auswege,
aus seinen Dilemmas finden kann,
mittels Handeln, Sprechen und Denken.
Doch solange er festhält,
an seine mentalen Konstrukten,
das Herz verschließt,
im Opfermodus nach Möglichkeiten sucht,
wird er im Schatten verhaftet bleiben.
Doch fängt er an, sein Herz zu öffnen,
seinem eigenen Wert zu vertrauen,
nach Einbrüchen, wieder aufzustehen,
und dem Kollektiv zu dienen,
wächst in ihm die Gabe der Führerschaft heran.
Die Angst hinter sich gelassen,
was denken andere über mich?
Mit der Stimme der Kreativität,
Meister seiner Sprache, gesprochen,
hat er die Energie,
große Gruppen zu beeinflussen.
Oft will er diese Führerschaft nicht,
doch ist sie für ihn schon lange vorbestimmt.
Sein Dharma ist darauf ausgelegt,
sein Ziel, der kollektive Erfolg.
Ist er nun bereit, sich zu lösen,
alles aufzugeben,
sich für das Unbekannte zu öffnen,
im vollen Vertrauen,
ist er in der Demut angekommen.
Er lässt andere denken, was sie denken müssen,
und weiß, tief in seinem Herzen,
dass alles so kommt,
wie es kommen muss.

Schatten – Arroganz
Du identifizierst dich mit deiner Individualität und bist überzeugt, dass du Macht und Kontrolle über dein Leben hast. Durch Denken, Sprechen und Handeln glaubst du, Wege aus den Problemen zu finden und bist verliebt in deine eigenen Worte.
Gabe – Führerschaft
Dein Ziel ist es anderen zu helfen und egal wie oft du hinfällst, du stehst wieder auf, öffnest erneut dein Herz und vertraust auf deinen eigenen inneren Wert.
Siddhi – Demut
Statt Drama, vertraust du völlig deinem Dharma, lässt andere über dich denken, was sie wollen. Du weißt tief in deinem Herzen, dass alles so ist, wie es sein soll. Du hast losgelassen, nicht aus Resignation wie im Schatten, sondern im vollen Vertrauen gegenüber dem kosmischen Plan
