Der Pilot ist sich seiner Sterblichkeit bewusst und vertraut in den Prozess des Lebens. Die Turbulenzen gehören zu seinem Alltag, sodass er sie akzeptiert und umarmt hat. Er atmet tief durch, verankert sich, hält sein Herz offen und er hat den Mut angreifbar und verwundbar zu sein.
Zeitgleich hat er eine klare Art und Weise mit seinen Emotionen umzugehen und diese zu kommunizieren. Er nimmt dabei auf die Gefühle seines Gegenübers Rücksicht. Vor Problemen läuft er nicht weg sondern erträgt sie, da er weiß, dass diese in eine sehr tiefe Wahrnehmung, seines menschlichen Prozesses ermöglichen.
Impulse aus dem Tierreich

Festhalten, Turbulenzen nahen
Völlig überfordert und eingeschüchtert,
sitzen wir da.
Kleine Turbulenzen reichen aus,
um uns aus der Bahn des Lebens zu werfen.
Wir machen dicht,
wir werden hektisch,
oder wir frieren ein,
pessimistisch, voller Angst.
So stolpern wir von einer Erfahrung,
des Leidens zur Nächsten.
Bis wir diese Momente,
als Bestandteil unseres Lebens ansehen.
Bis wir Leiden umarmen und akzeptieren,
uns und unserem Gegenüber verzeihen,
tief atmen, uns verankern und
unser Herz wieder öffnen.
Wir laufen nun nicht mehr weg.
Wir stellen uns unseren Ängsten.
Wir tauchen ein in die tiefsten Tiefen,
unserer menschlichen Erfahrungen.
Wir akzeptieren unsere Sterblichkeit,
wir feiern unser Leben,
wir kommunizieren klar und deutlich,
rücksicht nehmend auf die Gefühle der Anderen.
Wir machen uns dadurch angreifbar.
Denn wir lassen zu,
dass das Leiden uns knackt,
bis wir wie eine bloße Nuss daliegen.
Bamherzig unserem Gegenüber,
Achtsam mit uns,
denn wir haben erkannt,
das Leiden ist nicht Negativ.

Schatten – Aufgewühltheit
Die Turbulenzen des Lebens überfordern dich völlig und du machst zu. Du frierst ein, verschließt dein Herz, stolperst dadurch von einer Leiderfahrung zur Nächsten. Wir schwelgen im Opfersumpf, sind pessimistisch und von großen Ängsten gefangen.
Gabe – Mitmenschlichkeit
Turbulenzen gibt es auch hier, nach wie vor, doch nachdem du kurz dein Herz verschlossen hast, öffnest du es wieder und verzeihst dir und deinem Gegenüber. Du siehst das Leiden als Bestandteil deines Lebens an und läufst nicht mehr vor dem Schmerz davon.
Siddhi – Mitgefühl
Bamherzigkeit erfüllt dein Handeln und mit dieser Siddhi, schließt du eine Kluft zwischen Menschsein und Gottsein, zwischen Opfermodus und Erleuchtetsein.
