Gene Key No. 52

Der Gärtner ist ein ruhender Pol, in der Hektik des Energiefeldes, der gesamten Menschheit. Er hält die Balance zwischen Aktivität und Passivität – zwischen Zeit zum Arbeiten und Zeit zum Ruhen. Er vertraut dem Fluss des Lebens und erlaubt dem Leben, sich zu entfalten, ohne gröbere Eingriffe bzw. in Frage stellen. Er verbindet sich regelmäßig mit Mutter Erde und erdet sich mit bewusster, tiefer Atmung und mit Besuchen in der Natur, speziell im Wald. Er fühlt sich intuitiv zur Kontemplation hingezogen.

Damit hat er die Fähigkeit, anderen zur inneren Ruhe zu verhelfen. Mit der Frage „Wie bin ich der Menschheit von größten Nutzen?“, findet er seine Berufung – je selbstloser diese ist, umso kraftvoller wird sie emporwachsen. Bei seinen eigenen Projekten vertraut er darauf, dass seine Saat aufgeht, er lässt ihr die Zeit sich zu entwickeln, pflegt die Saat, schützt sie, stellt die besten Wachstumsbedingungen zur Verfügung, wartet geduldig und vertraut auch bei Stillstand, dass alles seinen Plan folgt.

Impulse aus dem Tierreich

Die Saat der Intention

Gefangen im kollektiven Druck des Stresses,
weit weg vom Rhythmus der Mutter Erde,
unfähig ihre mentalen Ängste loszulassen,
Angst, etwas zu verpassen, zu wenig Zeit zu haben.
So hastet die von Stress geplagte Seele durch ihr Leben.
Getrieben, rastlose Aktivität, Expansion,
aber auch festsitzend, nicht vom Fleck kommend,
im Opferdenken, Depression und Burnout stecken geblieben.

Doch dann, entdeckte die Seele, etwas lange Vergessenes.
Sie entdeckte ihren Atem.
Das erste Mal, seit langen,
atmete sie tief ein und aus.
Atmet die Natur ein, genoss sie,
kam so langsam zur Ruhe.
Bemerkte, bewusst die Pausen,
zwischen Aktivität und Passivität.
Zwischen Arbeit und Ruhen.
Entdeckte, den Gärtner in sich,
Atmet ein und atmet aus.

Lernte, dem Leben zu vertrauen,
lässt, das Leben, sich entfalten,
voller Vertrauen, dass die Saat,
seiner Geschwindigkeit und seinem Plan folgt.
Geduld, Warten, slow down,
Verständnis für die unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
So lässt der Gärtner, seine Saat gedeihen.
Atmet ein und atmet aus.

Sein Samen, sein Projekt, seine individuelle Bestimmung,
zieht all die Nährstoffe heran,
die es zum Wachsen braucht.
Darauf vertraut der Gärtner.
Lässt sich nicht beirren,
wenn mal Stillstand ist.
Weiß er doch genau, dass dann,
der größte Wachstum innerlich stattfindet.
Atmet ein und atmet aus.

So lüftet er voller Enthusiasmus,
Optimismus und Euphorie,
das Geheimnis des tiefen Atmens,
und das zu Ruhe kommen in sich selber.
Bis er irgendwann zur kosmischen Ruhe wird.
Er, der Gärtner, in der Mitte,
die Hektik und Angst wirbelt um ihn herum.
Jedoch berührt sie ihn nicht mehr.
Völlig gedankenfrei lebt er am Berg der Stille.

Schatten – Stress

Der Stress, den du spürst, ist ein kollektiver Druck. Es ist also nicht dein persönlicher Stress. Deine mentalen Ängste haften an dir und es fällt dir schwer diese loszulassen.

Gabe – Zurückhaltung

Du lernst mit diesem Druck umzugehen und findest eine Balance zwischen Arbeit und Ruhen – zwischen Aktivität und Passivität.

Siddhi – kosmische Ruhe

Du bist nun in der Mitte angelange. Für den Stress und Druck, der um dich herumschwirrt, bist du nicht mehr erreichbar.

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