Liebes Leben

Ich wünschte mir nichts mehr als Ruhe.
Ruhe und Leichtigkeit.
Leichtigkeit und Entspannung.
Diese Sehnsucht trieb mich an.

Trieb mich an,
nach Dingen, nach Lehren,
Übungen und Lehrer zu suchen,
die mir diesen Zustand schenken würden.

Ich war bereit an mir zu arbeiten.
Ich war bereit Dinge zu ändern.
Ich war bereit mich meinen Schwächen zu stellen.
Nur annehmen wollte ich sie nicht.

Loswerden wollte ich sie,
befreit sein von ihnen.
Eine andere Art von Wirklichkeit,
von Schicksal finden.

Doch da war dann dieser Punkt.
Dieser Satz, den ich las,
dieses Gefühl in mir,
dass ich plötzlich was verstand.

Schwer in Worte zu fassen,
aber für mich selber total greifbar.
Einfach und unkompliziert,
und doch so herausfordernd.

„Liebes Leben. Ich ergebe mich,
mach mit mir, was du willst.“
Das war der Satz,
der mitten in mein Herz traf.

Ich weis er ist wahr,
er beinhaltet meine Wahrheit,
er ist wunderschön,
beinhaltet eine enorme Größe.

Ich ergebe mich,
ich lasse los,
ich gebe meine Kontrolle auf,
ich vertraue.

Ich lasse zu, dass das Leben bestimmt,
mein Schicksal nicht in meinen Händen liegt.
Ich auch nichts ändern kann,
wenn meine Frequenz hoch ist.

Das einzigste was sich ändert,
ist mein Umgang damit.
Es fühlt sich oftmals leichter an,
lustiger und befreiter.

Die Prüfungen, die Herausforderungen,
die Provokationen sind allesamt noch da.
Nur reagiere ich nicht mehr so schnell darauf.
Ich sitze da und halte Zwiegespräche mit dir –
mit dir, mein liebes Leben.

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